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Erstmalig auf Vinyl (100x Clear, 200x Schwarz)! Düsterpunk aus NRW aus dem 1. Mai 87 Umfeld! Ende der 80er Jahre irgendwo mitten auf dem Dorf: Wer weder in der freiwilligen Feuerwehr noch in der Schützenbruderschaft oder im Fußballverein aktiv war, galt schnell als Revoluzzer. Für die Mitglieder von Eskalierende Vernunft wurde daraus die perfekte Ausgangslage für einen eigenen musikalischen Weg. Inspiriert von rohem Punk, Wave und der elektrisierenden Kraft der NDW entstanden die ersten Stücke der Band – ungestüm, eigenwillig und mit einer gehörigen „Ist-mir-doch-scheißegal“-Haltung. Stefan (Gesang, Gitarre), Heino (Keyboard, Gesang), Marko (Bass, Gesang) und Marcel (Schlagzeug, Gesang) bildeten die feste Besetzung. Ohne eigenen Proberaum und zunächst in Zimmerlautstärke entwickelte die Band ihre Songs, die schließlich im Eschweiler K&R Studio aufgenommen wurden. Es folgten zahlreiche Konzerte, Live-Events, Band-Contests und Samplerbeiträge. Mit der Single „Mitteilungen aus der Wirklichkeit“ eröffnete sich sogar die Möglichkeit, mit einem Produzenten den nächsten Schritt zu gehen. Doch dessen Wunsch, den damals boomenden Rap in die Musik von Eskalierende Vernunft zu integrieren, stieß auf wenig Gegenliebe: Stay Roots, Stay Rebell! Immerhin entstand bei dieser Gelegenheit die Möglichkeit, die Stücke professionell im Studio einzuspielen. Das Vitaminepillen-Label veröffentlichte die Aufnahmen anschließend auf der selbstbetitelten CD „Eskalierende Vernunft“. Nun erscheint die Essenz dieser Aufnahmen erstmals als Longplayer auf Vinyl bei Sterbt Alle Records – ein authentisches Dokument einer eigenwilligen Band zwischen Punk, Wave und NDW, das den rebellischen Geist seiner Zeit bis heute bewahrt hat.

Verschollene Aufnahmen der legendären Hannoveraner Band! Weißes Vinyl, limitiert auf 300 Einheiten! Die Geschichte der hannoverschen Punk-Veteranen Cretins ist um ein bislang weitgehend unbekanntes Kapitel reicher: Aus den Jahren 2005 und 2006 stammen Aufnahmen, die lange Zeit verschollen waren und nun erstmals wieder zugänglich gemacht werden. Sie dokumentieren die Band in einer späteren Besetzungsphase und zeigen, dass die Cretins auch Jahrzehnte nach ihrer Gründung nichts von ihrer eigenwilligen Energie und ihrem unangepassten Punk-Spirit eingebüßt hatten. Im Mittelpunkt stehen M.O.F. Remmington (Gesang/Gitarre), Jenzzz (Gitarre), Krösus (Bass) und Tier Wolff (Schlagzeug/Keyboard). Bei „Am Rand des Welt“ ist zusätzlich O.C. an der Gitarre zu hören. Die Aufnahmen entstanden unter Mitwirkung von HiHat 42 und wurden von M.O.F. Remmington (Seite A) sowie Tier Wolff (Seite B) gemischt. Tilo von G-Force Records stand der Produktion beratend zur Seite. Damit sind diese Aufnahmen weit mehr als ein nachträglicher Blick auf eine längst vergangene Punk-Ära: Sie dokumentieren eine Band, die ihre eigene Geschichte fortschrieb und dabei ihrem Charakter treu blieb. Zwischen rauem Gitarrensound, treibendem Schlagzeug, eigenwilligen Arrangements und der unverkennbaren Cretins-Attitüde entsteht ein authentisches Stück hannoverscher Punkgeschichte aus den Jahren 2005/06. Für die Gestaltung sorgten Irena Rosanowsky (Cover) und Jenzzz (Covergestaltung). Die Wiederentdeckung dieser Aufnahmen macht ein bislang verborgenes Kapitel der Cretins zugänglich – ein authentisches Tondokument aus einer Zeit, in der die Band bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken konnte und dennoch weiterhin ihren eigenen Weg ging.

“Krach macht wach“ von Delirium Tremens ist genau das Album, das man anmacht, wenn man keine Geduld für Vorreden hat. Vom ersten Track an wird klar: Hier geht’s direkt nach vorne, ohne Umwege und ohne Rücksicht auf Zuhörer, die vielleicht erstmal warm werden wollen. “Mal Was Anderes“ setzt den Ton – kurz, kantig, wie ein freundlicher Schlag ins Gesicht. “Lied Ohne Angst“ schiebt sofort nach und bringt diese typische Punk-Ehrlichkeit mit, die gleichzeitig wütend und befreiend wirkt. Mit “Rise Up!“ hat die Band dann ihren klassischen Mitgröhl-Moment, zwei Minuten purer Aufforderung, endlich aufzustehen und loszulegen. “Menschenverschörer“ ist der kleine, bissige Sprint des Albums: schnell, rotzig, vorbei, bevor man merkt, wie sehr er trifft. In “Greedy Bosses“ zeigt die Band ihre politische Schlagseite besonders deutlich – ein dreckiger, wütender Kommentar auf Ausbeutung und Chefetagen, der erstaunlich gut kleben bleibt. “Stumpf Und Sinnfrei“ ist zum Glück weder stumpf noch sinnfrei, sondern einer der groovigeren, atmenderen Songs, der im Gedächtnis bleibt. Und mit “No Chance“ endet das Album so, wie es begonnen hat: kurz, direkt und mit dieser kämpferischen Resignation, die Punk so gut kann. Am Ende ist “Krach macht wach“ ein kleines Kraftpaket, roh, ehrlich und völlig ohne Bedürfnis, allen zu gefallen. Es rumpelt, es knallt, und genau deshalb funktioniert es so gut. Wenn man einfach mal wieder echten, ungefilterten Punk will, der wachrüttelt, dann ist dieses Album genau das Richtige. Erschienen ist das gute über Lion Crew Records auf farbigem Vinyl, checkt es aus und ordert euch ein Exemplar.

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